Wenn ich dich bitte, deinen letzten Sommerurlaub zu beschreiben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du kein Standbild oder eine durchgehende Sequenz erinnerst, sondern einen kurzen Loop, der 5-10 Sekunden dauert. Der spanische digitale Künstler @ALCrego_ schlägt vor, dass das Gedächtnis oft so funktioniert: Wir neigen dazu, in Fotografien oder in Filmen zu denken, aber unsere Erinnerungen verhalten sich eher wie GIFs: kurze, wiederkehrende Szenen, Routinen, Fragmente, die in unseren Köpfen wiederholt werden – manchmal ohne Ton. „Das Leben entfaltet sich durch Wiederholung“, sagt er, „in diesem Sinne fühlen sich GIFs näher an der gelebten Erfahrung an als sowohl Standfotografie als auch lineares Video.“ Ein Thread 🧵👇