Die Idee, Öl durch die Straße von Hormuz mit Lastwagen zu transportieren, klingt smart… aber es ist in diesem Maßstab unmöglich. Etwa 20 Millionen Barrel Öl passieren täglich die Straße von Hormuz, was ungefähr 20 % des globalen Ölhandels ausmacht. Ein typischer Öltanklastwagen transportiert etwa 200–250 Barrel Öl. Um 20 Millionen Barrel über Land zu transportieren, bräuchte man jeden Tag ungefähr 80.000+ Tanklastwagenfahrten. > Über 3.000 Lastwagen pro Stunde > Rund 50–60 Lastwagen jede Minute > Fast ein Lastwagen jede Sekunde Berücksichtigen Sie nun, dass ein einzelner VLCC-Supertanker etwa 2 Millionen Barrel Öl transportieren kann. Um nur eines dieser Schiffe zu ersetzen, wären ungefähr 8.000–10.000 Tanklastwagen erforderlich. Selbst wenn Sie irgendwie so viele Lastwagen hätten, müssten die Häfen Millionen von Barrel von Schiffen Lastwagen für Lastwagen entladen, sie Hunderte von Kilometern über Land transportieren und dann wieder auf Schiffe verladen. Die Infrastruktur dafür existiert einfach nicht. Deshalb werden Pipelines anstelle von Lastwagen verwendet. Aber selbst die Pipelines, die die Straße umgehen, können nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Öls transportieren, das täglich durch sie fließt. Kurz gesagt, das Volumen des globalen Ölhandels ist so gewaltig, dass die Straße von Hormuz einer der wichtigsten Energieengpässe der Welt bleibt, und es gibt derzeit keine realistische landgestützte Alternative, die sie ersetzen kann.