Die Entfernung historischer Figuren wie Winston Churchill von englischen Banknoten mag für einige trivial erscheinen. Aber das ist sie nicht. Es ist viel wichtiger, als viele Menschen realisieren. Denn was wir erleben, ist keine isolierte Entscheidung über das Design von Banknoten. Es ist Teil von etwas viel Größerem: einer langsamen, aber unaufhörlichen Erosion unserer nationalen Kultur, Identität und kollektiven Erinnerung. Wie Professor Frank Furedi beobachtet hat, leben wir in dem, was er "den Krieg gegen die Vergangenheit" nennt. In der westlichen Welt sind eine Vielzahl von Bürokraten für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion, radikalen Aktivisten und zunehmend gefügigen öffentlichen Institutionen an einem kulturellen Projekt beteiligt, das darauf abzielt, unsere nationalen Geschichten zu delegitimieren und die Symbole zu beseitigen, die einst unsere kollektive Identität und Erinnerung verankerten. Das Muster ist mittlerweile vertraut. Statuen werden gestürzt. Historische Figuren werden als moralisch fragwürdig oder "spaltend" umgedeutet. Öffentliche Institutionen benennen Gebäude, Plätze, U-Bahn-Linien um. Schul- und Universitätsleselisten werden "dekolonisiert". Die Vergangenheit selbst wird umgeschrieben, um nur ihre Sünden zu betonen und ihre Errungenschaften zu ignorieren. Selbst die stille Symbolik des Alltags — die Bilder auf unserem Geld, die Namen unserer Straßen, die Denkmäler auf unseren Plätzen — wird stetig bearbeitet und gesäubert. Was diese Symbole ersetzt, ist selten etwas Bedeutungsvolles. ...