Iran hat gerade Google, Microsoft, Nvidia, Oracle, IBM, Palantir und Amazon auf eine Ziel-Liste gesetzt. Nicht metaphorisch. Die Tasnim Nachrichtenagentur - das offizielle Sprachrohr der IRGC - veröffentlichte eine Liste ihrer Büros in Israel, Dubai und Abu Dhabi als 'legitime Ziele' im eskalierenden Konflikt. Es gab bisher keine Angriffe. Aber die Bedrohung selbst ist die Geschichte. Hier ist, was tatsächlich neu ist: Iran droht nicht mit Öltankern oder Militärbasen. Sie drohen mit der Cloud. Die genannten Einrichtungen betreiben Cloud-Dienste und KI-Chips, die das Bankensystem, die Krankenhausnetzwerke und die Logistikinfrastruktur des Golfs antreiben. Das ist eine andere Art von Bedrohung als alles, was wir in früheren Eskalationszyklen gesehen haben. Der Kontext ist hier wichtig. Das kommt nach US-amerikanischen und israelischen Operationen gegen iranische Vermögenswerte, und nachdem Iran bereits Drohnenangriffe auf Amazon Web Services-Datenzentren in den VAE durchgeführt hat. Diese Angriffe waren real. Sie haben stattgefunden. Wenn also der Medienarm der IRGC eine benannte Liste veröffentlicht - Google, Microsoft, Nvidia, das gesamte Paket - dann ist das nicht nur eine Pose. Es ist ein Signal, dass die nächste Phase der Eskalation die Infrastruktur ins Visier nimmt, auf der die gesamte Golfwirtschaft basiert. ...