Im Jahr 1848 beobachtete Frédéric Bastiat, wie Pariser Arbeiter während der Februarrevolution Schaufenster zertrümmerten. Die Glaser waren begeistert – zerbrochene Fenster bedeuteten mehr Geschäft! Lokale Zeitungen lobten den "wirtschaftlichen Stimulus" der Zerstörung. Aber Bastiat sah, was andere übersahen: Jeder Franc, der für die Reparatur von Fenstern ausgegeben wurde, war ein Franc, der nicht für neue Schuhe, Bücher oder bessere Werkzeuge ausgegeben wurde. Er nannte dies den "Broken-Window-Fehlschluss." Der sichtbare Effekt – beschäftigte Glaser und fließendes Geld – verdeckte die unsichtbaren Kosten der zerstörten Möglichkeiten. Schnellvorlauf zu den heutigen Stimulus-Debatten. Politiker weisen immer noch auf beschäftigte Baucrews und fließende Bundesgelder als Beweis dafür hin, dass ihre Ausgaben "funktionieren." Und sie ignorieren immer noch, was Bastiat so klar sah: die unsichtbaren Unternehmen, die nie gegründet wurden, die Innovationen, die nie finanziert wurden, der Wohlstand, der nie geschaffen wurde, weil Kapital in politische Prioritäten statt in produktive floss. Die zerbrochenen Fenster werden immer größer. Aber der Fehlschluss bleibt genau derselbe.