Er hat dieses Arbitrage-Skript rausgehauen, und damit hat er in einem Monat 200 Dollar auf 150.000 hochgerollt. Sein Konto-Profil: Um ehrlich zu sein, das Skript hat er in nur einer Nacht zusammengebastelt. Es ist kein tiefgründiges Werkzeug zur Vorhersage von Marktbewegungen, sondern nutzt einfach strukturelle Schwächen des Marktes aus. Er beobachtet die 5-Minuten-Charts von Bitcoin und Ethereum. Solange die Preise von YES und NO zusammen weniger als einen Dollar betragen, ist die Preisdifferenz offensichtlich. Das Skript springt sofort darauf und frisst jede kleine Lücke auf. Man muss nicht raten, ob die Preise steigen oder fallen, man muss keine Geschichten hören und nicht die ganze Nacht Nachrichten durchforsten. Um die Handelskopie direkt hier zu machen: Während andere noch darüber nachdenken, ob sie handeln sollen, hat er bereits die Order platziert. Bei jedem Trade verdient er nur ein kleines bisschen, aber das summiert sich bei hunderten oder tausenden von Wiederholungen. Zinseszinsen sind so eine Sache, sobald sie ins Rollen kommen, sind sie wie ein Schneeball, der den Berg hinunterrollt, den kann niemand aufhalten. Ich schaue auf sein Konto und fühle mich dabei ein bisschen unwohl – kann der manuelle Handel in dieser Zeit noch mithalten? Vielleicht muss man wirklich zugeben, dass es bei manchen Geldbeträgen nicht mehr darum geht, was man sich denkt, sondern dass die Maschinen sie zuerst erhascht haben.