Nach fünf Unterrichtstagen mit geschlossenen Schulen endete der endgültige SFUSD-Streikvertrag viel näher am vorherigen Angebot des Bezirks und den Empfehlungen eines staatlich ernannten unabhängigen Mediators als an den Forderungen der Gewerkschaft. Vor dem Streik hatte die SFUSD ein Angebot gemacht. Die Gewerkschaft konterte mit deutlich höheren Forderungen. Ein unabhängiger Bericht zur Tatsachenfeststellung gab Empfehlungen ab, die weitgehend mit der Position des Bezirks übereinstimmten. Dennoch entschied sich die Gewerkschaft für den Streik. Wir haben eine Tabelle erstellt, die das ursprüngliche Angebot des Bezirks, die Forderungen der UESF, die Empfehlungen der Tatsachenfeststellung und den endgültigen Vertrag vergleicht. 👇🏽 Das Ergebnis: Die Gehaltserhöhungen waren kleiner und kurzfristiger als ursprünglich vorgeschlagen. Die Regelungen zur Klassengröße blieben weitgehend ohne feste Obergrenzen. Mehrere Bestimmungen wurden verschoben oder zurückgefahren. Und jetzt setzt die finanzielle Realität ein. Die SFUSD sieht sich mit sinkenden Einschreibungen, strukturellen Defiziten und den zusätzlichen Kosten des neuen Vertrags konfrontiert. Nur wenige Tage nach dem Ende des Streiks hat die SFUSD den Bildungsrat gebeten, 42 vorläufige Entlassungsankündigungen für Lehrkräfte und anderes Personal zu genehmigen. Man kann nicht gegen die Mathematik verhandeln. Wenn die Ausgaben steigen und die Einnahmen nicht, folgen Kürzungen.