Arthur Hayes hat eine neue Theorie veröffentlicht, die wirklich den Unterschied zwischen dem Hype um "digitales Gold" und dem tatsächlichen Nutzen der Technologie hervorhebt. Er schlägt vor, dass, wenn KI massive Arbeitsplatzverluste verursacht, dies eine Kreditkrise auslösen könnte, die ironischerweise Bitcoin nach oben treiben würde, weil die Regierung gezwungen wäre, Geld zu drucken, um die Banken zu retten. Es ist eine interessante makroökonomische Sichtweise, aber sie verstärkt, warum ich immer ein wenig skeptisch gegenüber Bitcoin als eigenständiger "Währung" war. In diesem Szenario gewinnt Bitcoin nicht, weil es ein überlegener Finanzsystem ist; es gewinnt, weil es eine gehebelte Wette auf das Versagen der Zentralbanken und die Abwertung von Fiat-Währungen ist. Es ist im Wesentlichen ein Volatilitätsspiel, das darauf angewiesen ist, dass das alte System zusammenbricht. Das gesagt, ist diese Art von systemischem Stress genau der Grund, warum ich Blockchain als zugrunde liegende Technologie so unterstütze. Ob Bitcoin auf eine Million oder null geht, der wahre Wert liegt in der Infrastruktur – der Fähigkeit, transparente, programmierbare und dezentrale Ledger zu haben, die nicht darauf angewiesen sind, dass eine Handvoll Banken während eines von KI getriebenen Arbeitswandels solvent bleibt. Ich bin viel mehr daran interessiert, wie wir die Technologie nutzen, um widerstandsfähigere Systeme aufzubauen, als darauf zu warten, dass ein "Liquiditäts-Feueralarm" losgeht, damit der Preis einer Münze steigen kann.