Atome, in der höchsten jemals erreichten Auflösung eingefangen. Was Sie sehen, ist Praseodym-Orthoskandat (PrScO₃), 100 Millionen Mal vergrößert. Jeder Punkt im Bild repräsentiert ein einzelnes Atom, das in einem Kristallgitter eingeschlossen ist. Es mag leicht verschwommen aussehen – aber das ist kein Mangel. Atome sitzen nie still. Sie vibrieren ständig aufgrund thermischer Bewegung, und dieses Bild fängt sie in ihrem natürlichen, unruhigen Zustand ein. Der Meilenstein wurde mit einer Technik namens Ptychografie erreicht, einer Form der Elektroneninterferometrie. Durch die Analyse, wie Elektronen streuen, wenn sie von Atomen abprallen, rekonstruierten die Forscher ein Bild mit beispielloser Präzision – und drängten die atomare Bildgebung an ihre theoretischen Grenzen. Hier ist, was Sie sehen: ◦ Praseodym-Atome – helle Klumpen, die paarweise erscheinen ◦ Scandium-Atome – einzelne helle Klumpen ◦ Sauerstoff-Atome – schwache rote Punkte [📷 Cornell University]