JPMorgan glaubt ebenfalls, dass die Treiber des Marktes nicht mehr die normalen Kleinanleger sind, sondern sich in Richtung institutioneller Dominanz bewegen, was letztendlich zu einem schrittweisen Zerfall des traditionellen vierjährigen Zyklus im Kryptobereich führt. JPMorgan: "Krypto-Assets erheben sich zu einer handelbaren makroökonomischen Anlageklasse. Kryptowährungen wandeln sich von einem risikokapitalähnlichen Ökosystem allmählich zu einer typischen handelbaren makroökonomischen Anlageklasse, die von institutioneller Liquidität und nicht von Einzelhandels-Spekulation unterstützt wird. In der frühen Phase wurden Krypto-Projekte hauptsächlich durch große private Platzierungen finanziert, wobei nur wenige Projekte so konzipiert waren, dass sie zu Beginn des Listings über hohe Liquidität und skalierbare Handelsmöglichkeiten verfügten. Einzelhandelsinvestoren traten oft erst ein, nachdem die Bewertungen bereits erheblich gestiegen waren. Heute ist die Beteiligung von Einzelhandelsinvestoren erheblich gesunken, und dieser Bereich verlässt sich zunehmend auf institutionelle Investoren, um den Kapitalfluss zu stabilisieren, die Volatilität zu verringern und die langfristigen Preise zu verankern. Kryptowährungen bieten weiterhin Investitionsmöglichkeiten, da sie immer noch relativ liquide, aber strukturell ineffiziente Vermögenswerte sind, deren Liquidität ungleich verteilt ist, was zu erheblichen Preisschwankungen führt. Derzeit werden die Preise für Kryptowährungen mehr von breiteren wirtschaftlichen Trends beeinflusst als von dem vorhersehbaren vierjährigen Bitcoin-Halving-Zyklus (d.h. dem typischerweise folgenden Bullenmarkt nach der Halbierung des neuen Bitcoin-Angebots). Ein Redner wies darauf hin, dass Bitcoin langfristig möglicherweise 240.000 US-Dollar erreichen könnte, was es als ein langfristiges Wachstumsinvestment positioniert."